Releases:



Tracklist:
CD Tracklist:
1. Adding Insult To Injury
2. To Hell With Honesty!
3. The Devil And The Sea
4. A Bolt From The Blue
5. Virtues
6. Far From Eye, Far From Heart
7. Overcome The Veil
8. Counterparts
9. The End Of All Things
10. Affection & Anguish

DVD Tracklist:
1. On The Verge (Music Video)
2. Far From Eye, Far From Heart (Music Video)
3. A Bolt From The Blue (Music Video live)
4. Ambush (Music Video live)
5. Europe Vs. Archetype Tour Video
6. The Making Of "to hell with honesty!"
7. Friends & Bands about DIE

Distance In Embrace - To Hell With Honesty! (CD + DVD)
HBR 066

Is being on tour, releasing records and playing music in 2009 really a question of honesty? You would think so since we live in times where image matters more than substance, and where the kids kick over the traces with their glutted makeup or ridiculous "Tough-Guy-Attitude". Thus the name of DISTANCE IN EMBRACE’s third record - "To Hell With Honesty!" - could truly come straight from the heart of many people.

However, the title does not really fit to DISTANCE IN EMBRACE itself. The four ambitious musicans from Minden, Germany have been waving the flag of Post-Hardcore and Screamometal for years!!! And today, with their new album they prove once again, that they will stay true to themselves: modern, without any compromises, dedicated and always remaining honest and down to earth – that goes without saying. With "To Hell With Honesty!" DISTANCE IN EMBRACE once again focus on stressing the extremes and the combination of ferocity and blandness, without overshooting the mark.

Once more Alexander Dietz (Heaven Shall Burn) is responsible for the powerful sound of the album, which has been recorded in the Rape Of Harmonies Studios again. In addition to the stunning production and the handsome artwork, "To Hell With Honesty!" also includes a bonus DVD with lots of footage about the band. Value for money, dude! Thus the album becomes a full-blown package.

All in all "To Hell With Honesty!" is a modern Hardcore album, which does not easily fit into prelavent stereotypes, since it is written by a band which is clearly aware and proud of its roots.



Reviews:

Thomas Eberhardt, OX-Fanzine
DISTANCE IN EMBRACE haben sich für ihr neues Album wirklich ins Zeug gelegt, denn sowohl musikalisch als auch vom Package her, es gibt nämlich eine DVD obendrauf, hat man alle Register gezogen. Screamo-Bands gibt es viele, aber das Quartett aus Minden und Horror Business setzen mit den zehn Songs auf "To Hell With Honesty!" Maßstäbe und "spucken dem Szenemonster ins Gesicht", denn das Album ist eine Abrechnung mit den Trends und der Entwicklung hin zum Oberflächlichen. Textlich bewegt man sich auf der persönlichen Ebene, gesanglich meint man Jeff Walker von CARCASS röchle persönlich, während instrumental wie in "A Bolt From The Blue" der reinste Ausnahmezustand herrscht. Düster-melodische Metalriffs werden in einem unmenschlichen Tempo zelebriert und die Produktion von Alexander Dietz (Rape Of Harmonies) setzt noch mal ein Ausrufezeichen hinter dieses gigantische Album. Den Neuling von DISTANCE IN EMBRACE werde ich in Ehren halten und auf Dauerrotation läuft er ohnehin schon. Unbedingt holen, denn auf der zusätzlichen DVD gibt es neben dem Making-Of auch noch zwei Clips, viele Live-Aufnahmen und einen lustigen Tourbericht.

Tanja Adis, Heartbeat Media
There is no one that compares with you. You leave your footprints on my soul. And I will cover your back if misery besieges your head. There is no one that compares with you. You leave your footprints on my soul. I throw myself into the breach. I will never let you down. Between the devil and the sea you back me up because we're bound. Hochvorzüglich. Bewegend. Faszinierend. Eine Umarmung. Ein Hochgefühl. Im nächsten Moment, ein Tritt in den Arsch. Es wird wieder hart. Aggressionen machen sich breit. Die Shouter brüllen sich die Seelen aus dem Leib. Kurze Zeit später, melodischer Gesang. Cleanvocals, die einen in den Arm nehmen. Melancholie. Nachdenklichkeit. Geschwindigkeit. Und wieder diese Härte, die einem die Beinchen langzieht. Die vier Jungs aus Minden haben Talent, aber definitiv. Songwriting?! Ja das beherrschen Sie auch, aber sowas von. Derbe Moshparts wollt ihr hören? Die bekommt ihr doch. Der Doublebass kracht ordentlich. Dennoch, die Melodien, wo sind die Melodien? Lehnt Euch zurück, Melodien gibts zuhauf. Immer schön ausgewogen. Mal streicheln einem die Hooklines den Kopf, dann treten die Breakdowns gnadenlos zu. Erinnerungen kommen hoch. Gedanken kreisen durch den Kopf. Man erinnert sich. Caliban, Killswitch Engage. Beides Bands, die ähnlich klingen. Dennoch, Distance In Embrace sind einzigartig. Dicke Produktion! Klar, Rape Of Harmonies Studios. Was sonst?! Die Deluxe-Referenz. Wenn schon, dann richtig. Ehrlichkeit war gestern, hier wird sie direkt in die Hölle geschickt und ist doch allgegenwärtig. Unvorhersehbar was da noch kommen mag. Die Jungs hinterlassen Eindruck. FAZIT: Keine Kompromisse, keine halben Sachen. Moderner Screamo-aka-Metal-aka-Posthardcore. Teilweise metallisch. Habt ihr was Anderes erwartet? Frische, abgehangene Tunes, die weit ausholen und aufrichtig klingen. Eine runde Sache also. Keine Klischees, keine seichten Klänge. Gut durchdacht, astreiner Emohardcore. Einfach geil. Achso, hätt ich fast vergessen, Bonus DVD is natülich auch dabei. Kaufen, aber sowas von! Noch Fragen?

Raphael, Allschools.de (8/10 - CD-Tip!)
Es ist schön zu merken, dass es noch immer Labels und Bands gibt die mit Leidenschaft an die Sache heran gehen. Die sich wirklich reinhängen und ihr möglichstes versuchen ein Ehrliches Werk zu vollbringen. Es ist schön das nicht nur zu merken sondern auch zu hören, so wie auf dem vorliegenden Stück Musik. Mit "To Hell with Honesty" veröffentlichen die Mindener von DISTANCE IN EMBRACE ihr bereits Drittes Album und wissen auf originelle Art und Weise damit zu überzeugen und weigern sich vehement gegen die Klischeekiste. Gekonnt und mit Recht. Und das ist das eigentliche Kunststück auf dieser Platte. Zehn Songs die ohne Kompromiss nach vorne gehen, die alles geben und ohne großartiges Tamm Tamm auskommen. Hier nervt nicht einmal zweistimmiges Gekreische und Gekrunze oder derartige Genre-übliche Spielereien. Der Sound fällt zwar etwas dünn aus und bekommt daher einen geringen Anteil Druck verliehen, doch bei Songs wie dem herrlichen "a bolt from the blue" oder "the devil and the sea" braucht man so was eigentlich auch gar nicht. Eine derartige Kompromisslosigkeit gab es jedenfalls in dem Genre zuletzt nicht mal auf Internationalem Niveau. Und selbst in den noch so harten Songs klingt die Platte nicht ansatzweise stumpf oder aufgesetzt, was sie einmal mehr zu einer raren und höchst interessanten Sache macht. Obendrauf gibt es noch eine hübsch gestaltete DVD mit Live-Videos, die erneut der leidenschaftlichen Professionalität der Vier Herren Ausdruck verleiht. Eine runde Sache die auf ganzer Linie zu überzeugen weiß.

Dominik, Music Scan 9/10
Die schon seit Jahren nicht mehr aus der heimischen Szene wegzudenkenden DISTANCE IN EMBRACE haben sich kürzlich zusammen mit Alexander Dietz in den Rape Of Harmonies Studios verschanzt, um den "Utopia Versus Archetype" -Nachfolger und ihr somit drittes Album zu produzieren. Der sympathische Vierer liefert auch anno 2009 Musik ins Haus, die fernab von Schminkkoffer und der Klischekiste funktioniert und überzeugen auch mit "To Hell With Honesty!" wieder durch ihren gekonnt intonierten Mix aus brachialer Wut und Eingängigkeit. Auf mittlerweile mehr als 300 Liveshows konnte die Band verinnerlichen, welch explosive Mischung sie zu erschaffen imstande sind und wie ihr dynamisches Wechselbad der Gefühle ins rechte Licht gerückt werden muss. So war es auch eine weise Entscheidung der Mindener, sich zum zweiten mal im oben genannten Studio mit der passenden Produktion ausstatten zu lassen. Wer einmal ein Konzert des Hardcore-Screamo-Gespann erleben konnte, der weiss um die Leidenschaft und die Energie, mit der DISTANCE IN EMBRACE jedes Mal um ihr Leben spielen. Eben diese Kombination sprüht förmlich aus nahezu jedem der Takte des insgesamt zehn Tracks umfassenden "To Hell With Honesty!", das darüber hinaus auch noch inklusive einer DVD ausgeliefert wird, die sowohl Einblicke in den Entstehungsprozess als auch eine Menge großer Lacher dank des Mitwirkens einer illusteren Freundesriege aus dem nationalen Musikzirkus bereitet. Und wie heisst es schon so passend auf der zum Album bereitgestellten e-card auf distanceinembrace.com: "Value for money, dude!" Dem ist nicht zu widersprechen.

Kai Thonemann, Burn Your Ears 8/10
Wer sich seit Jahren so den Arsch abarbeitet wie DISTANCE IN EMBRACE, der ist entweder irgendwann ziemlich gut oder peilt es einfach nicht so richtig. Aber die Mindener fallen da ohne jeden Zweifel in die erste Kategorie! Und so hört man ihrem neuen Werk "To Hell With Honesty" einfach an, wie viel Können und Herzblut dahinter stecken. Denn der Vierer hat sich seit jeher in seine Songs gekniet und diese immer so weit ausgearbeitet, bis wirklich jedes Detail so klang, wie es gemeint war. Dabei haben sie sich von Hardcore- und Emo-Infiziertem Skatepunk zu dem heutigen Gemisch aus Screamo und MetalCore entwickelt, ohne dabei auf Züge aufzuspringen - sie sind einfach ihren von Anfang an eingeschlagenen Weg weitergegangen. Und er führt sie so langsam aber sicher schon an die Spitze in der hiesigen Szene, wenn man auf MetalCore mit Emorefrains und Instrumentalpassagen steht. Und grade die Instrumentalpassagen waren immer ein Aushängeschild von DIE - hier zeigen sie auch auf ihrem neuen Album immer wieder ihre Detailverliebtheit und ihre Lust zu spielen. Und so strotzen auch die neuen Songs nur so vor Wucht und Energie. Ok, der ein oder andere Moshpart kommt einem schon etwas bekannt vor aber was soll`s? Denn im Endeffekt klingen DISTANCE eben nach sich selbst und haben damit ihre kleine Nische geschaffen. Und wie bei jeder neuen Platte bin ich wieder verwundert wie krass Nicos Organ mittlerweile klingt. Nach wie vor ist mir der cleane Gesang eine Spur "zu Emo" - dafür sind die Melodien aber auch gewohnt hymnisch ausgefallen - "Far From Eye, Far From Heart" hat sich seit langem in meinem Kopf festgefressen und scheint diesen auch nicht mehr verlassen zu wollen. Der gute Sound wurde übrigens wieder einmal in den Rape Of Harmonies Studios produziert. Um dieses gute Release abzurunden gibt es obendrauf noch eine DVD mit Videos, Tourimpressionen, Making Of und einer Menge Bekannter der Band, die sich hier zu Wort melden - sehr geil in diesem Zusammenhang, wie sie von den LONGING FOR TOMORROW-Jungs am Telefon verarscht werden. Wer DIE mag, wird auch mit diesem Album glücklich werden und wer sie bisher übersehen hatte, aber auf MetalCore und Screamo steht, sollte sich schleunigst auf ihre MySpace-Seite verirren!

Christian Mayer, Handle Me Down, 8/10
Bloß nicht auf der Stelle treten, immer den Blick nach vorn, immer weiter und weiter. Nach diesem Credo scheinen die vier Mindener von DISTANCE IN EMBRACE zu leben, denn in der hiesigen Musikszene dürfte das Quartett schon seit längerem seinen Platz sicher haben. Unzählige Auftritte und mittlerweile das schon dritte Album sprechen da eine deutliche Sprache. Vor allem ist es aber die Einstellung mit der die Band an die Sache herangeht. Denn die täglich heranrauschenden Klischeezüge werden großzügig auf die Überholspur gelassen, man selbst gibt sich bodenständiger, eigenständiger und hechelt nicht jedem Trend hinterher. Auch wenn dies für manche vielleicht dennoch so klingen mag. Aber DISTANCE IN EMBRACE haben einfach den Vorteil, dass man ihnen auf Dauer keinen Strick drehen kann. Natürlich schöpfen auch sie aus dem reichhaltigen Fundus moderner und auch angesagter (Rock)Musikstile. Punkrock, mehr noch Hardcore, Metal und Screamo. All das gibt es aber nicht unbedingt nach Schema-F vorgetragen. Man will sich von der Masse abheben, braucht nicht irgendwelche Zombie-Geschichten um sich im Rampenlicht zu positionieren. Das soll die Musik richten. Wenn es danach geht, ist das Experiment geglückt. Denn "To Hell With Honesty!" ist brachial und melodisch zugleich. Keifende Screams, Growls oder einfach nur klarer Gesang, dazwischen Metal-Riffs, Hardcore-Shouts, ruhige Passagen, dann wieder ein Mosh-Gewitter. Die Jungs gehen unglaublich vielseitig vor, wirken aber nie aufgesetzt oder anbiedernd. Wem das Soundgewitter aber noch nicht ausreicht, darf sich zusätzlich an der beiliegenden DVD erfreuen. Da gibt es nochmal ein bisschen Schabernack – unbedingt den Menüpunkt "Friends and Bands" anschauen - und ein paar Videos. Bleibt zu hoffen, dass die Jungs mit diesem Album die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdient haben. Denn in diesem Jahr wird man in diesem Bereich an "To Hell With Honesty!" nur schwer vorbeikommen!

Niffi, Partyausfall.de, 8/10
Zwei Jahre nach "Utopia Versus Archetype" melden sich die vier Jungs aus Minden mit einem neuen Longplayer zurück und haben "To Hell with Honesty!" neben zehn frischen Songs auch noch eine Bonus-DVD spendiert. Letztere enthält zwei Musikvideos, zwei Livevideos, eine Tourdokumentation, ein Making-Of zum neuen Longplayer und ein paar Freunde kommen auch noch zu Wort. Eine gut gemachte und nette Dreingabe, die kurzweilig unterhält. Aber kommen wir zurück zum neuen Album. Die Band ist ihren Wurzeln treu geblieben und spielt einen Mix aus Emo, Screamo und Hardcore ohne dabei direkte Klischee's zu bedienen. Erneut erinnern sie mich an Bands wie HAND TO HAND oder auch entfernt an POISON THE WELL. Die Songs verzichten auf großes Geplänkel und konzentrieren sich auf ein gut durchdachtes Songwriting mit genug Raum für ausgedehnte Soli. Der Doppelgesang traf allerdings nicht immer meinen Geschmack, was vorallem an der teils zu hohen cleanen Stimme liegt. Aufgenommen wurde erneut in den Rape Of Harmonies Studio's zusammen mit Alexander Dietz und Patrick W. Engel. Der Sound drückt, klingt dabei aber noch eine Spur dreckig und nicht zu rund. Ja was soll ich noch sagen, erneut haben mir DISTANCE IN EMBRACE gefallen und ein tolles Album abgeliefert. Ein gelungener Mix aus Screamo und Metal/Hardcore. Wenn man mit dem cleanen Gesang klar kommt, wird die Scheibe sicher eine Weile im Player rotieren, ich hör sie aktuell recht oft ohne Verschleißerscheinung.

Micha Streitberger, Sellfish
eigentlich sollte man sich nicht lange mit äußerlichkeiten aufhalten. doch mit dem titel ihres dritten albums sprechen Distance In Embrace bände: stück für stück hat sich das quartett über die letzten jahre einen ruf im metal-/emocore-zirkus erworben. und nun schmeißen die mindener mit "To Hell With Honesty!" (horror business/new music) nicht etwa ihre ideale über den haufen... nein, vielmehr darf man die zehn tracks als zynisches statement gegen das verstehen, was bei vielen bands mit ähnlichen wurzeln gerade passiert. denn wo andere kollegen das große geld wittern und vereinzelt bereits gefunden haben, halten distance in embrace den ball flach: sie konzentrieren sich auf die musik und lassen unnötige marketingaspekte außen vor (ob bewusst oder unbewusst vermag ich nicht zu beurteilen). in jedem fall markieren die von patrick w engel produzierten aufnahmen den höhepunkt einer karriere, welche definitiv mehr aufmerksamkeit verdient hätte. im einheimischen screamo-zirkus spielt man musikalisch nämlich nicht nur ganz oben mit; man wählt auch seine einflüsse mit bedacht. falls also jemand noch nicht gänzlich mit dem genre abgeschlossen hat: hier schimmert ein hoffnungsfunken.

Werner, In Your Face, 9/10
DISTANCE IN EMBRACE ist eine Band, bei der man einfach weiß, was man bekommt: Vom ersten Album "The Consequence Of Illusions" an hat das Quartett seine ganz eigene Nische im derzeitig häufig präsentierten Einheitsbrei aus allen Musikrichtungen, die auf -core enden, gefunden und den eigenen Stil seitdem konstant verfeinert. "To Hell With Honesty!" ist mit Sicherheit der bisherige Höhepunkt des musikalischen Schaffens der Band. Die leichten Abstimmungsprobleme, die man auf den ersten Releases der Mindener noch ausmachen konnte, sind inzwischen vollständig verschwunden und DISTANCE IM EMBRACE zeigen sich eingespielter und abgestimmter als je zuvor. Insgesamt wirkt auf "To Hell With Honesty!" alles gut durchdacht und perfekt ausgeführt. Diese Feinabstimmung geht allerdings keinesfalls auf Kosten der nötigen Härte der zehn Tracks: Die kehligen Shouts von Sänger Nikolai Falke und das punktgenaue Drumgewitter, das Drummer Robin Diepolder an seiner Schießbude abbrennt, geben dem Album die nötigen Ecken und Kanten, während der Gesang von Adrian Reinboth "To Hell with Honesty!" und die sehr gelungene Gitarrenarbeit den Songs einen willkommenen, melodischen Gegenpol hinzufügen. Das Gesamtbild runden einige elektronische Klänge ab, die sehr dezent und daher effektiv eingesetzt sind (beispielsweise im großartigen "The Devil And The Sea"). Zugegebenermaßen ist der sehr spezielle Sound von DISTANCE IN EMBRACE etwas, womit man zunächst einmal warm werden muss. "To Hell With Honesty!" ist ein Album, das erst nach mehreren Durchläufen seine komplette Qualität offenbart, belohnt den engagierten Hörer dafür allerdings umso mehr. Lobend soll ausserdem noch erwähnt sein, dass dem Album noch eine Bonus-DVD beiliegt, die neben den beiden Videos der Band zu "On The Verge" (vom "Utopia Versus Archetype" Album aus dem Jahre 2007) und "Far From Eye, Far From Heart" unter anderem eine kurze Tour-Reportage und ein Making Of von "To Hell with Honesty!" enthält. Highlights der DVD sind allerdings die eingefangenen Statements anderer Bands und Freunde zum Thema DISTANCE IM EMBRACE, inklusive sehr unterhaltsamer Scherzanrufe bei den Bandmitgliedern seitens der Kollegen von LONGING FOR TOMORROW. "To Hell With Honesty!" ist ein durchweg grandioses Release, dem ich nur deshalb die Höchstwertung verwehren möchte, weil ich mir noch ein wenig Raum nach oben offen lassen möchte für die Bewertung des nächsten Albums dieser Ausnahmeband.

Helge, Plastic Bomb
Wer mich kennt und seit Jahren meine Reviews hier im PLASTIC BOMB Fanzine verfolgt, der kennt meine Affinität zu HORROR BUSINESS Records aus Lünen im Ruhrpott. Da kommen regelmäßig CD´s von jungen neuen Bands raus, meist zu einem verdammt günstigen Preis, dazu noch sehr edel und schön aufgemacht und meist bewegen sich die Bands im Bereich von Old School Hardcore bis hin zu modernen Hardcore mit Metalprägung. Viele Bands habe ich über den Klee gelobt, weil mir die Bands und die ganze Art und Weise der Veröffentlichungen sehr gefällt. Ich dachte mir, dass es endlich mal wieder fällig ist ein paar lobende Worte über HORROR BUSINESS und seinem Macher David Zolda loszuwerden. Er hat da etwas wirklich Tolles geschaffen und unterstützt die Hardcore Szene im nordöstlichen Ruhrpott-Bereich in einem Maße, wie es kaum besser geht. Und auch bei dieser neuen CD von DISTANCE IN EMBRACE gibt es nicht viel zu meckern. DISTANCE IN EMBRACE stehen für die heute bei den Hardcore Kids so gerne gehörten Bereiche Screamo, Metal und Hardcore. Zur Hölle mit der Ehrlichkeit...wenn ich ehrlich bin, muss ich gestehen, dass dieser Sound nicht meine Baustelle ist, aber ich muss ganz deutlich und klar hervorheben, wie gut diese Band ist. Die Aufnahme ist absolut perfekt und spieltechnisch haben D.I.E. alles drauf was man können muss. Und die Songs haben eine derartige Power, das man sich locker vorstellen kann, das sie demnächst öfters mal auf großen Bühnen zu sehen sein werden. Screamo Gesang wechselt sich ab mit klassischen melodischem Gesang. Und sehr wohltuend schreiben sie auch noch, dass sie nichts mit "Stylokids mit meterdicken Kajal unter den Augen" oder mit "Testosteronüberladenem Tough-guy-Gehabe" zu tun haben und auch mir damit aus der Seele sprechen. Und als Bonus gibt es "mal eben" noch eine DVD mit einer Reihe von guten Aufnahmen von der Band.

Björn Backes, Powermetal.de, 9/10
Die überwältigende Antwort auf den jüngsten BULLET FOR MY VALENTINE-Ausrutscher! Dass DISTANCE IN EMBRACE sich offenkundig von den Walisern Modern-Metal-Senkrechtstartern von BULLET FOR MY VALENTINE haben inspirieren lassen, ist - ausgehend vom neuen Album "To Hell With Honesty!" - ein offenes Geheimnis. Die Melodieführung, das Tempo, die druckvollen Riffs, die starken Breaks: Alles deutet auf einen deutlichen walisischen Einfluss hin. Verwerflich? Nein, keinesfalls, denn DISTANCE IN EMBRACE orientieren sich durchweg am Material des Monster-Debüts "The Poison", gehen die Sache vielleicht sogar noch einen Zacken riffbetonter an und schaffen es dabei nahezu mühelos, den renommierten Kollegen den Kampf anzusagen. Und "To Hell With Honesty!" hat gerade im Vergleich zu den aktuelleren BFMV-Releases absolut keine Probleme, das eigentliche Vorbild im Spurt zu überholen! Während man in Wales nämlich inzwischen im Niemandsland namens Einheitsbrei angelangt ist, wird man DISTANCE IN EMBRACE Dynamik noch in großen Lettern geschrieben. Das Quartett hat nicht bloß ein Gespür für überwältigende Hooklines und einmalige Harmonien, sondern breakt auch jedes Mal derart geschickt, dass einem die Symbiose aus Einprägsamkeit und Energie geradezu mit Nachdruck eingeprügelt wird. Natürlich gibt es in der Zwischenzeit eine Menge Herkömmliches, angefangen bei den dauerhaft präsenten Stakkatos bis hin zu den flotten Lead-Soli. Aber auch hier kann sich die Band ganz locker schützen und auf den Querverweis zu "The Poison", dessen Niveau man am Ende tatsächlich erreicht, pochen. Der Zeitpunkt könnte also nicht passender sein: Während die offenkundigen Ideengeber nämlich kürzlich gehörig gepatzt haben und die brachiale Melo-Metal-Schiene derzeit auch keine weitere Konkurrenz parat stellt, kommt "To Hell With Honesty!" genau im richtigen Moment und schickt sich an, eine Lücke zu schließen, von der noch keiner zu realisieren zu scheint, dass sie sich langsam öffnet. DISTANCE IN EMBRACE landen mit dieser Platte ein ganz großes Ding! Anspieltipps: To Hell With Honesty!, Virtues, A Bolt From Thee Blue, The End Of All Things